Kameratasche

 

Schon lange schleppe ich meine olle langweilig-schwarze nullachtfuffzehn-Kameratasche mit mir herum, immer den Wunsch im Hinterkopf, mir mal einen schönen Ersatz selber zu nähen. Diverse Schnitte, die in Frage kämen, sind mir schon über den Weg gelaufen, aber irgendwie hat mich keiner so RICHTIG überzeugt bzw. hat mich doch immer der Aufwand abgeschreckt und die Tatsache, dass so ne Tasche ja ziemlich stabil und gut gepolstert sein sollte.
Als ich das Oktober-Thema bei greenfietsens Taschen-Sew-Along zum ersten Mal gesehen hab : Mein Angstgegner – ist mir also auch gleich eine Kameratasche eingefallen. 
Letzte Woche dann hab ich Klein-Smilla bei liiviundliivi gesehen. Ich war schwer begeistert und der Kamerataschen-Respekt wurde mal eben in die Ecke gestellt, dass Ebook gekauft und losgelegt.
Der Respekt war nicht ganz unbegründet, denn man braucht schon Geduld (und den lieben Auftrenner) , wenn die Tasche zum Schluss so aussehen soll, wie man sie sich vorstellt. Nach viel Bügeln (ich habe Decovil für außen und H640 für innen verwendet) , ein paar aufgetrennten Nähten, einem neu zugeschnittenen Stück Kunstleder und ein bisschen viel Fluchen, war sie nach nur 2 Tagen dann fertig. Gerade noch rechtzeitig, um sie noch zum Taschen-Sew-Along zu Katharina zu schicken.
Montagmorgen hab ich sie dann in Wald, Feld und Flur getestet und für gut – das heißt stabil, funktional UND schick – befunden! #daumenhoch

Stoffe : Bio-Canvas mit großen Herzen von umbrellaprints und Kunstleder in dunkelbraun , innen Baumwolle in mint , Einschubtasche und Trennwand aus dunkelblauen Babycord

 

Ab sofort genieße ich die Spaziergänge also mit zwei hübschen Begleitern 🙂
Die olle Kameratasche darf nur noch bei Regen mit.
Naja, immerhin ein Teil von ihr darf immer mit…der Tragegurt kommt an beide dran.
Grüssle.

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